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Preisträger Ideenwettbewerb Integration

PreisDas Land Hessen hat - auf Grund des Engagements bei der Integration - die Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt beim "Ideenwettbewerb Integration" geehrt. Eine Delegation, bestehend aus den beiden interkulturellen Beratern und der Wehrführung, war zur Preisverleihung bei der Feuerwehr Frankfurt am Main und nahm den Preis freudestrahlend entgegen...

 

Maik Roth, interkultureller Berater bei der Freiwilligen Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt und Projektleiter: "Wir freuen uns sehr über den Preis, gibt er uns doch noch mehr Antrieb und Unterstützung, im Bereich Integration unser Engagement weiter zu führen und auszubauen."

 

Ideenwettbewerb IntegrationDie Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt beschäftigt sich schon länger mit der Integration von Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund. Hier konnten schon einige Erfolge verzeichnen werden und in der Einsatzabteilung sind Mitglieder aus verschiedenen Nationen.

Im Laufe der Flüchtlingswelle, welche im Sommer 2015 begann, haben die ehrenamtlichen Brandschützer die Möglichkeiten für sich als Feuerwehr erkannt. Es entstand eine Arbeitsgruppe mit dem Projektnamen "Integration 1.0". Unter der Leitung von Maik Roth entstand eine Gruppe mit Migranten, welche sich parallel zum freitäglichen Übungsdienst der Einsatzabteilung der Freiwilligen traf. In dieser Gruppe wurden sechs Flüchtlinge betreut und neben den feuerwehrspezifischen Themen auch die Integration und die Deutschkenntnisse gefördert. Ziel war es, dass die Teilnehmer nach der Ausbildung den Grundlehrgang der freiwilligen Feuerwehr bestehen.
Durch Verlegung, Abschiebung aber auch durch andere Interessen einiger Gruppenmitglieder verloren einige die Motivation, weiter zu machen. Am Ende ist es leider nicht gelungen, die Gruppe aufrecht zu erhalten. Jedoch ließ man sich hierdurch nicht demotivieren. Mit einer Analyse des bisherigen Engagements und den entsprechenden Erfahrungen soll das Engagement ausgebaut und intensiviert werden - mit dem Projektnamen "Integration 2.0".
Das Projekt Integration 2.0: Hier geht es um mehrere Stufen der Vorbereitung, unter anderem um die Sensibilisierung unseres eigenen Personals, die entsprechende Vorbereitung von Schulungsmaterial und die anschließende gezielte Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Hierzu soll es spezielle Maßnahmen zur Ansprache möglicher Interessierter mit Migrationshintergrund geben.
In der nächsten Ausbaustufe des Projektes sollen dann die ausgebildeten "neuen Kameraden" aktiv in die Brandschutzerziehung an Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende einbezogen werden. Ziel soll es sein, in den Unterkünften im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes Aufklärungsarbeit zu leisten. "Natürlich wollen wir dabei auch unsere Integrationsarbeit und das Angebot, aktiv und ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr seine Freizeit sinnvoll zu investieren, vorstellen", so Roth.

Sie haben Interesse an dem Projekt oder an der Freiwilligen Feuerwehr - kontaktieren Sie uns gerne.



Von: Maik Roth

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