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FireDay & FireNight findet tollen Anklang

19.06.10 - Mit einem vollkommen neuen Konzept präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt dieses Jahr einen etwas anderen Tag der offenen Tür. Um 11 Uhr ging der FireDay auf Sendung - und das sprichwörtlich: der gesamte FireDay wurde von Radio Rüsselsheim über den Äther gestrahlt. FireDay & FireNight bei der FFRDas besondere an dem neuen Konzept war, dass es über den ganzen Tag verteilt viele Übungen und Vorführungen zu bestaunen gab. Alle halbe Stunde gab es etwas Sehenswertes. Dies löste das alte Konzept - man stellt viele Feuerwehrfahrzeuge in den Hof und macht 2 - 3 Übungen - erfolgreich ab. Neben Vorführungen wie Fett- und Spraydosenexplosion wurden tolle Übungen gezeigt. Diese waren breit gefächert - wie der Einsatzdienst der Feuerwehr nun mal ist. Zum Beispiel wurden, vom DRK OV Rüsselsheim unterstützt, mehrere Personen bei zwei Verkehrsunfallübungen befreit und gerettet. Weiterhin wurde eine Person mit Hilfe der Drehleiter aus dem 4ten Stock gerettet. Hierzu wurde die verletzte Person in der Schleifkorbtrage unter die Leiter gehängt und - ebenfalls gesichert und hängend - von einem Feuerwehrmann betreut.Auch die klassische Brandbekämpfung sollte nicht zu kurz kommen: im dritten Obergeschoss des Schlauchturms wurde ein Feuer mit einer vermissten Person simuliert. In Windeseile rückte das Löschgruppenfahrzeug an, die Mannschaft stellte eine Schiebleiter und ein Trupp ging unter Atemschutz mit einem Strahlrohr vor. Rasch wurde die vermisste Person gefunden und konnte über die Leiter gerettet werden. Bestaunt wurde von den zahlreichen Gästen auch der Einsatz des Sprungretters. Dieser ersetzt seit einigen Jahren das bekannte Sprungtuch und wird mit Druckluft in wenigen Sekunden aufgeblasen, falls eine Person aus größerer Höhe zu fallen oder zu springen droht. Alle Vorführungen und Übungen wurden für die Zuschauer kommentiert oder im Interview mit wechselnden Gesprächspartnern für das Publikum erklärt. Im Anschluss an die Vorführungen konnten die Besucher die eingesetzten Fahrzeuge und Geräte näher anschauen und auch mal in die Hand nehmen, bevor es nahtlos zur nächsten Vorführung überging.FireDay & FireNight bei der FFRSelbstverständlich fehlten auch Vorführungen der Jugendfeuerwehr nicht. Diese zeigte ihre Leistung in drei Übungen über den Tag verteilt. Sie löschten dabei in kürzester Zeit größere Palettenfeuer und zeigten somit professionell - und nicht ganz ohne Stolz - das erlernte Können. Auch altbewährte Programmpunkte gab es beim FireDay. So gab es neben den beliebten geführten Rundgängen durch die Feuerwache diesmal spezielle Rundgänge für Kinder. Dazu gehörte auch ein Quiz und so kamen einige Kinder als FireDay &  FireNight bei der FFRGewinner in den Genuss, einmal mit der Drehleiter ganz nach oben fahren zu dürfen. Für die Eltern stieß der spezielle Kinder-Rundgang ebenfalls auf Begeisterung - konnten sie sich in dieser Zeit doch in Ruhe umschauen oder einen Kaffee trinken - denn die Kinder waren für 50 Minuten in besten Händen.Informationsstände des vorbeugenden Brandschutz, der Brandschutzerziehung und der Stadt Rüsselsheim, ein Feuerlöschertrainer, ein sogenanntes "Rauch-Simulations-Zelt", die Feuerwehr-Modenschau und die Spielangebote für Kinder rundeten das Angebot ab.FireDay &   FireNight bei der FFRUnd für das leibliche Wohl war mit Steaks, Würstchen, Champignonpfanne und vielem mehr bestens gesorgt. Fortgeführt wurde der FireDay um 19 Uhr mit der FireNight, die das frühere Sommernachtsfest ablöste. Bei Musik vom DJ und Cocktails aus der FireBar wurden parallel bis 23 Uhr auch Übungen im Dunkeln gezeigt. Krönender Abschluss waren zu später Stunde eine weitere Fettexplosion und eine Flüssiggas-Brandbekämpfung. Hier wurde eine abgerissene FireDay &  FireNight bei  der FFRGasleitung simuliert, vor der eine Person lag. Da das Gas sich entzündet hatte, konnte die Person nicht einfach weggezogen werden und ein Löschen der Flammen hätte zu einer Explosion führen können. Also ging ein Trupp mit einem Hohlstrahlrohr vor um die Flamme bei Seite zu drücken und so die Person zu retten. Auch dies ist eine durchaus nicht alltägliche Aufgabe für die Feuerwehr, die aber beherrscht und sauber abgearbeitet wurde.Bis in die frühen Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert und gelacht.  Wehrführer Günther Hansel resümierte: „Alles in allem ging das Konzept des FireDay und der FireNight auf und wir werden es mit Sicherheit die nächsten Jahre ausbauen und weiterführen. Zum Schluss bleibt der Dank an alle Gäste, aber auch an die Helferinnen und Helfer, sowie all jene, die dieses schöne Fest überhaupt möglich gemacht haben!"FireDay und FireNight in- der Main-Spitze und- im Rüsselsheimer Echo



Von: Henrik Luijendijk

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