Notruf

112_kl.jpg

DWD-Wetterwarnungen

Veranstaltungen

Zur Zeit sind keine Veranstaltungen gemeldet
.

Erste Alarmübung im neuen Jahr

Der erste Trupp geht mit Hitzeschutzkleidung vor. Eigentlich stand am 25. Februar 2009 auf dem Dienstplan der Freiwilligen Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt Theorieunterricht. Aber als bei der Fahrzeugübernahme der Hausalarm ertönte, zählte nur noch eins: die Fahrzeuge zu besetzen und zum Einsatz zu fahren.
Gemeldet war ein LKW-Brand auf dem Alexander-Fleming-Ring im Gewerbegebiet „Blauer See“ in Rüsselsheim.
Im ersten Abmarsch rückte der Löschzug aus, der bereits während der Anfahrt als „Lage auf Sicht“ einen Brand „in voller Ausdehnung“ meldete. Nach Eintreffen der ersten Kräfte war sofort klar, dass das Personal aufgrund der schlechten Wasserversorgung vor Ort nicht reichen werde. Darauf hin wurden die restlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, sowie die Hauptamtlichen Kollegen an die Einsatzstelle beordert. Im zweiten Abmarsch fuhren neben einem weiteren Löschfahrzeug noch verschiedene Spezialfahrzeuge unter anderem mit Sonderlöschmittel und zur Ausleuchtung an die Einsatzstelle.

Kurz nach der Ankunft wurde klar, dass der brennende LKW nur das Nachschubfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Rüsselsheim ist und es sich um eine Alarmübung handelt. Trotzdem lief alles weitestgehend wie bei einem realen Einsatz weiter.
Mit dem Wasserwerfer auf dem Dach eines großen Tanklöschfahrzeuges (TLF 24/50), wurde im ersten Schritt ein Schaum/Wasser-Gemisch auf das simulierte Feuer abgegeben. Parallel hierzu rüstete sich ein Trupp mit umluftunabhängigem Atemschutz aus und zog sich zusätzlich zur normalen Schutzkleidung spezielle Wärmeschutzkleidung an, um mit einem Schaumrohr möglichst dicht an den Brandherd zu gelangen.

Weiterhin wurde mit dem Wechselladerfahrzeug, das den Abrollbehälter Schlauch gesattelt hatte, eine Doppelleitung zwischen Tanklöschfahrzeug und der Wasserentnahmestelle am Horlachgraben gelegt. Die Wasserentnahme gestaltete sich schwieriger als angenommen, da der Horlachgraben wenig Wasser führte und die Stelle dicht bewachsen ist.
Trotz dieser widrigen Umstände gelang es der Mannschaft mit vereinten Kräften die Leitungen mit Wasser zu Füllen und somit das angenommene Feuer zu löschen. Die Wasserentnahmestelle am Horlache-Graben.

Nachdem das Übungsziel erreicht war konnten alle Leitungen zurück gebaut und zurück in die Wache gefahren werden. Dort ging die Arbeit allerdings erst richtig los. Neben den Atemschutzgeräten die ausgetauscht werden mussten, wurde der Abrollbehälter Schlauch mit neuen Schläuchen bestückt und zu guter Letzt mussten alle Fahrzeuge gereinigt werden, da an der Übungsstelle der Boden doch sehr matschig war.

Im Anschluss folgte die Manöverkritik durch Zugführer und Übungsleiter Heiko Fölsing.
Diese viel überwiegend gut aus. Auch der Leiter der Feuerwehr Herr Thomas Meudt der die Übung beobachtet hat, sah das Übungsziel erreicht. Den Abschluss machte Wehrführer Günther Hansel, der Herrn Meudt für die Möglichkeit dankte, eine solche Übung auszurichten.


.