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Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Groß-Gerau

 

Mit dieser Seite möchte die Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt die Ausstattung, den Leistungsumfang und die Einsetzbarkeit des Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Gross-Gerau darstellen und den Führungs- und Einsatzkräften der Hilfsorganisationen im Kreis Gross-Gerau näher bringen. Des Weiteren wird hier über Einsätze und Übungen des ELW 2 berichtet.

 

 

fahrzeug weiß

 

 

Grundsätzliches

Im Jahre 1980 war der Kreis Gross-Gerau noch Vorreiter, als hier zum ersten Mal in Hessen ein Einsatzleitwagen 2 für die Feuerwehren in Dienst gestellt wurde. Inzwischen verfügen alle hessischen Kreise über ein solches Fahrzeuge, und seit 1990 ist das Land Hessen für die Beschaffung dieser Fahrzeuge zuständig. Seit Anfang des Jahres 2002 steht dem Kreis nun ein ELW 2 des neusten Typs zur Verfügung. Stationiert wurde er bei der Freiwilligen Feuerwehr Rüsselsheim. Am 11. Juli 2002 konnte Landrat Enno Siehr das 200.000 Euro teure Fahrzeug gemeinsam mit Vertretern der Stadt Rüsselsheim, an ihrer Spitze Stadtrat Ernst-Peter Layer, offiziell in Dienst stellen.

 

 

uebergabe

 

Vor dem neuen Einsatzleitwagen präsentierten sich Vertreter der Feuerwehren sowie von der Stadt Rüsselsheim und des Kreises Gross-Gerau. Von links nach rechts:
stv. Kreisbrandinspektor Fred Schmidt, Kreisbrandmeister Karl-Josef Mildenberger, Landrat Enno Siehr, Engelbert Wiedmann (Leiter Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim), Kreisbrandinspektor Markus Staubach, Michael Kämpfer, Wolfgang Pauli und Günter Vowinkel (Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim), Stadtrat Ernst-Peter Layer, André Schäfer (Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim), Hans-Joachim Oschinski (Kreis Gross-Gerau) und Bernd Diehl (Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim).

 

Aufgaben

Der ELW 2 dient bei grösseren Schadenslagen als Informations- und Kommunikationsbasis und bietet Arbeitsraum für die technische Einsatzleitung. Er ist in einen Funkraum mit neuester Technik und einen separaten Besprechungsraum unterteilt. Modernste Kommunikationssysteme, u.a. Funkgeräte für das Vier-Meter- und das Zwei-Meter-Band, sieben Telefone, Faxgeräte und ein WLAN-Computernetzwerk sichern die ständige Erreichbarkeit und jederzeitigen Zugriff auf umfassendes Datenmaterial. Die Nutzung des Internets zur Recherche oder zum eMail-Versand wird über das Netz der Deutschen T-Com bzw. über UMTS oder GPRS via Vodafone (ehemals D2) sichergestellt. Im Fahrzeug sorgen Klimaanlagen und Zusatzheizungen für angemessene Arbeitsbedingungen. Auch ohne Stromversorgung von aussen sind alle wichtigen Geräte bei voll aufgeladenen Batterien etwa drei Stunden betriebsbereit.


Standort des Fahrzeuges ist die Feuerwache in Rüsselsheim und auch das Personal des neuen Einsatzleitwagens wird von der Freiwilligen Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt gestellt. Der Einsatzbereich des Fahrzeuges beschränkt sich aber nicht auf Rüsselsheim: Für die technische Einsatzleitung in der Gefahrenabwehr steht das Fahrzeug den anderen Kreiskommunen und dem Kreis selbst jederzeit zur Verfügung.


Quelle: Presse- und Informationsamt des Kreises Groß-Gerau

 

Alarmierung des ELW 2

 

Zur Abwicklung des Informations- und Kommunikationsaufkommen wird der ELW 2 bei einem Katastrophenschutzeinsatz im Landkreis Gross-Gerau als Führungsmittel des Katastrophenschutzstabes eingesetzt.

Er wird darüber hinaus auch im kommunalen Einsatz ab einer definierten Schadensgrösse als Führungshilfsmittel für den Brandschutzaufsichtsdienst oder der Technischen Einsatzleitung eingesetzt.

Auch kann der ELW 2 ohne Einsatz der Technischen Einsatzleitung zum Einsatz kommen, wenn hierfür die Notwendigkeit durch den örtlichen Einsatzleiter festgestellt wird.

 

Des Weiteren erfolgt die automatische Alarmierung des ELW 2 als Führungsmittel für die Technische Einsatzleitung Rettungsdienst ab dem Einsatzstichwort Massenanfall von Verletzten Stufe B (MANV B) oder auf gezielte Anforderung.

Die Technische Einsatzleitung des Kreises Gross-Gerau und der ELW 2 werden ebenfalls automatisch durch die Zentrale Leitstelle des Kreises Gross-Gerau bei bestimmten Alarmstichwörtern alarmiert. Dies ist in den Alarm- und Ausrückordnungen der 33 Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Gross-Gerau festgelegt.



Von: mh

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