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Digitaler Rundgang durch die Feuerwache

luftbild

 

 

 

Die Stadt Rüsselsheim verfügt mit ihrer Feuerwache über einen den modernen Anforderungen des Brandschutzes entsprechenden Feuerwehrstützpunkt. Sie liegt direkt an einer der Hauptverkehrsstrassen im Westen der Stadt und bietet einen idealen Ausgangspunkt für zügige Einsatzbereitschaft.

 

 

 

 

 

 

Lage

 

 

front_wache

 

 

 

 

Die Feuerwache bietet als dritte Stützpunktfeuerwache mit überörtlichen Aufgaben im Norden des Kreises Gross-Gerau mit dem dort höchsten Einsatzaufkommen zur Zeit noch ausreichend Raum und modernste Ausstattung für den sachgerechten Brandschutz der Stadt Rüsselsheim.

 

 

Verkehrsgünstig an der autobahnähnlichen Stadttangente Rugbyring gelegen, können von hier aus alle Stadtteile schnell erreicht werden. Die Anbindung an den Rugbyring erfolgt über eine ampelgesteuerte Alarmausfahrt. Besucher, Mitarbeiter und die Freiwilligen Feuerwehrleute erreichen das Gebäude über die parallel zum Rugbyring verlaufende ehemalige Alzeyer-Str., heute "An der Feuerwache".

 

 

 

schranke

 

 

 

Gestaltung

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Der gestaltete Schlauch- und Übungsturm wurde an der Schnellstrasse postiert, an der Nahtstelle zwischen den Hallen des 2. Einsatzes und der 1. Alarmhalle, die den inneren Manövrier- und Übungshof abschirmen.

 

 

 

 

 

 

 

Das Kernstück der gesamten Wache ist die Feuerwehr-Einsatzzentrale. Mit Sichtkontakt zu der 1. Halle, dem Vorfeld, zu Aus- und Einfahrten sowie zum Haupteingang wird der gesamte Betrieb der Feuerwache von hier aus gesteuert. Im Grosseinsatzfall können hier zwei Zentralisten arbeiten, im Normalfall ist sie rund um die Uhr mit einem Zentralisten besetzt.

 

 

 

zentrale

 

Zwei 4m-Band und ein 2m-Band Funkgerät halten drahtlos den Kontakt zu allen ausgerückten Feuerwehren sowie per Direktleitung zur Polizei und zur Leitstelle nach Gross-Gerau. Die Abwicklung der Einsätze erfolgt Rechnergestützt mittels eines Funk-Melde-Systems. In der Einsatzzentrale erfolgt auch die Bedienung der Telefonanlage, der Alarmierungs- und Lautsprecheranlage sowie der Brandmeldezentrale, an der zahlreiche Betriebe und öffentliche Gebäude aufgeschaltet sind.

 

ruheraum

 

Über der Fahrzeughalle befinden sich die Sozial-, Aufenthalts- und Ruheräume der hauptamtlichen Kräfte. Diese sind durch Rutschschächte direkt mit der 1. Alarmhalle verbunden. Insgesamt drei dieser Rutschen sind über die gesamte 1. Alarmhalle verteilt.

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rutsche

 

 

 

 

 

Die 6 Ruheräume der hauptamtlichen Kräfte sind mit jeweils 5 herausklappbaren Betten ausgestattet. Weiterhin stehen jeder Einsatzkraft ein Schrank für Dienst- und Privatleidung zur Verfügung. Des Weiterhin ist ein Gästezimmer mit zwei Betten und Nasszelle vorhanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

fahrzeughalle1

 

Die 1. Alarmhalle bietet eine Stellfläche für 10 Grossfahrzeuge. Hier sind der Löschzug, sowie zahlreiche Sonderfahrzeuge, die häufig ausrücken müssen, untergebracht. Die vom Einsatz zurückkehrenden Fahrzeuge fahren vom Hof aus in die Halle zurück. Ein Überschneiden mit ausrückenden Fahrzeugen ist somit nicht möglich. Die Tore der Alarmausfahrt werden pneumatisch gesteuert. Eine Abgasabsauganlage sorgt für saubere Luft in der Halle beim Ausrücken der Fahrzeuge. Eine Ampelanlage sorgt für sicheres Ausrücken der Einsatzfahrzeuge. Mit dem Ausrücken der Einsatzfahrzeuge werden ebenfalls die nachfolgenden Ampelanlagen für die Feuerwehr auf "Grün" geschaltet.

 

 

Am Haupteingang der Feuerwache, welche auch die "Schauseite" ist, befindet sich die Plastik des Künstlers Helmut Lander aus Darmstadt.

 

plastik

 

 

In seiner äusseren Gestalt soll der Bau deutlich machen, dass sich hier trotz strenger Funktionalität nicht irgendein Industriebetrieb verbirgt, sondern ein wichtiges, der Allgemeinheit dienendes Gebäude seinen Platz gefunden hat, das sich mit Selbstbewusstsein in die Umgebung einfügt, ohne der Gefahr von Konformismus oder Anpassung zu erliegen.

 

 

 

vorne_fahrzeughalle

 

 

 

Werkstätten

Während der nicht im Einsatz verbrachten Zeit reparieren und pflegen die Feuerwehrleute ihre benötigten Materialien und Geräte in den Werkstätten im Erdgeschoss.

 

Kfz-Werkstatt

In der Kfz-Werkstatt werden alle Fahrzeugreparaturen und -wartungen der Einsatzfahrzeuge, der Feuerlöschpumpen sowie aller verbrennungsmotorbetriebenen Geräte durchgeführt.

 

 

 

Mechanische Werkstatt

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In der mechanischen Werkstatt werden Instandsetzungsarbeiten an Fahrzeugen und Geräten durchgeführt. Es stehen dabei diverse Maschinen und Geräte zur Metallverarbeitung zur Verfügung.

 

 

 

 

Feuerlöscherwerkstatt

In der Feuerlöscherwerkstatt werden alle Feuerlöscher der Feuerwehrhäuser, Feuerwehrfahrzeuge und Feuerlöscher aus allen städtischen Gebäuden der Stadt Rüsselsheim gewartet, repariert und überprüft.

 

 

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Atemschutzwerkstatt

Die Atemschutzwerkstatt dient zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft von Atemschutzgeräten. Nach jedem Einsatz eines Atemschutzgerätes sind eine Vielzahl von Reinigungs- und Überprüfungsarbeiten notwendig. Ebenfalls erfolgt hier das Befüllen der leeren Atemluftflaschen

 

 

 

Kellergeschoss

 

Hier befinden sich die Schlauchpflegeanlage, Schlauch - und Gerätewerkstatt, Körperschutzraum sowie die Kleiderkammer.

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Die Schlauchpflegeanlage ist eine vollautomatische Schlauchpflegestrasse und Schlauchaufhängung im Turm für ca. 120 Schläuche, die von einem Mann alleine bedient werden kann.

 

Arbeitsplatz Feuerwache

foyer

 

Im ersten Stock befindet sich das Foyer mit Zugang zu den Büros der Amtsleitung der Amtes für Brandschutz, des vorbeugendes Brandschutz und der Verwaltung. Weiterhin erfolgt von hier aus der Zugang zur Freiwilligen Feuerwehr und den Bereich der hauptamtlichen Kräften.

 

 

 

 

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Ein grosser unterteilbarer Mehrzweckraum im Obergeschoss bietet Raum für Schulungen, Besprechungen und Versammlungen. Bei grösseren Veranstaltungen ist eine Bewirtung durch die angeschlossene Küche möglich.

 

 

 

 

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Der vordere Teil des Mehrzweckraumes dient der Freiwilligen Feuerwehr als Aufenthaltsraum für die Einsatzabteilung sowie als Vereinsraum für den Verein Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt.

 

 

 

 

 

 

Schulungen ganz anderer Art werden in der Atemschutzübungsstrecke im Kellergeschoss abgehalten. Ohne Verbindung zur Aussenwelt, können hier Feuerwehrleute auch aus dem Kreisgebiet den Ernstfall üben.

Simuliert wird dies mittels einer Orientierungsstrecke, Nebel, Dunkelheit sowie einer Geräuchskulisse.

 

strecke

 

 

turm_mit_terasse Mit Pressluftatmern auf dem Rücken und mit kompletter Schutzausrüstung muss dies bewältigt werden. Sensoren und Infrarotüberwachung gewährleisten hierbei die notwendige Sicherheit für den Übenden. Ausser der Atemschutzübungstrecke stehen noch andere Übungs- und Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung:

 

Eine Übungswand am Schlauchturm, eine Ansaugstelle für Feuerwehrpumpen, verschiedene Wasserhydranten,

ein Fitnessraum, ein Wärmegewöhnungsraum und eine Rasenfläche.

 

 

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Der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt steht im ersten Stock ein eigener Raum zur Verfügung. Dieser konnte von der Jugendfeuerwehr selbst eingerichtet und den Bedürfnissen der Jugendlichen angepasst werden.

 

 

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Für die körperlichen Anforderungen des Einsatzdienstes der Einsatzkräfte wurde im Kellergeschoss ein Sport und Fitnessraum eingerichtet. Die Nutzung erfolgt gemeinschaftlich durch freiwillige und hauptamtliche Kräfte. Weiterhin stehen zur Entspannung und Erholung nach anstrengenden Einsätzen eine Sauna zur Verfügung. Diese wurde 2008 komplett in Eigenleistung renoviert.

 

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Das Video zur Feuerwache Rüsselsheim


Sehen Sie ein Video über die Feuerwache Rüsselsheim, die Notruf- und Alarmzentrale und die Bearbeitung eines Einsatzes. Dieses Video wurde 1995 von Stefan Erben anlässlich eines "Tag der offenen Tür" erstellt. Die schlechte Tonqualität bitten wir zu entschuldigen. Bitte beachten Sie, dass es die in dem Video gezeigte Notruf- und Alarmzentrale nicht mehr gibt, da mit der Änderung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes der Notruf 112 in Rüsselsheim nicht mehr abgefragt werden durfte und diese Aufgabe an die Rettungsleitstelle Gross-Gerau übertragen wurde.

Falls sich das Video nicht abspielen lässt, hier downloaden



Von: mh

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